Vogelperspektive auf einen Kreisverkehr, der für städtebauliche Begrünungsprojekte symbolisch steht.

Darmstadt macht eine Kreuzung zur grünen Nachbarschaftsfläche

In Darmstadt wird an der Kreuzung Pallaswiesenstraße/Rößlerstraße eine bisher versiegelte Fläche neu begrünt. Anwohnerinnen und Anwohner des Pallaswiesen-/Mornewegviertels können sich am Freitag, 18. September, ab 11 Uhr an der Pflanzaktion beteiligen.

50 Quadratmeter werden entsiegelt

Bereits zu Beginn der Woche entfernt die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf rund 50 Quadratmetern die bisherige Versiegelung. Bei der Gemeinschaftsaktion am 18. September werden anschließend Stauden und Sträucher gepflanzt.

Geplant sind außerdem insektenfreundliches Totholz, Lesesteine und ein Sandarium. Diese unterschiedlichen Strukturen sollen neuen Lebensraum schaffen und die Fläche naturnah gestalten.

Darmstadt macht eine Kreuzung zur grünen Nachbarschaftsfläche

So können sich Anwohner beteiligen

Die Pflanzaktion startet um 11 Uhr und dauert voraussichtlich bis in den Nachmittag. Neben städtischen Beschäftigten helfen der BUND, Stadtnaturguides sowie freiwillige Helferinnen und Helfer mit.

Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung informiert vor Ort über Stadtklima, Stadtgrün, Klimaanpassung und naturnahes Gärtnern. Die Aktion richtet sich gezielt an die Menschen im Pallaswiesen-/Mornewegviertel.

Darmstadt macht eine Kreuzung zur grünen Nachbarschaftsfläche

Konkrete Angaben zu Anmeldung, Kosten oder besonderen Zugangsvoraussetzungen nennt die Mitteilung nicht. Für Rückfragen ist das Amt unter 06151 13-4902 erreichbar.

Teil eines Wettbewerbs zur Entsiegelung

Die Maßnahme gehört zum diesjährigen „abpflastern“-Wettbewerb. Darmstadt liegt nach Angaben der Stadt derzeit bei 61 Steinen pro 1.000 Einwohner und damit auf Platz vier unter den Großstädten. Ziel ist ein Platz unter den ersten drei.

Umweltdezernent Michael Kolmer verbindet die Entsiegelung mit der Anpassung an Hitze und Überflutungen. Nach Angaben der Stadt sollen in den kommenden Jahren vor allem überhitzte Quartiere entsiegelt und als artenreiche, trocken- und hitzeangepasste Grünflächen gestaltet werden.

Quelle: Science City of Darmstadt Press Releases

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